„Na, wie geht’s?“ Wir kennen diese beiläufige Frage. Aber wir kennen auch die Antworten:
„Ich bin total gestresst und im Büro wird die Arbeit immer mehr, statt weniger“.
„Frag nicht! Bei dem Job! Bei dem Chef!“
“Geht so. Aber bei dem Wetter ist es kein Wunder, dass ich mich krank fühle.“
„Schlecht. Heute Morgen war auch wieder Stau auf den Straßen. Lauter Idioten unterwegs, die nicht Auto fahren können“.

So viele negative Antworten. Macht die Arbeitswelt wirklich so unfroh?

Aus Erfahrung weiß ich: Diese negativen Gefühle sind erstaunlich oft nur Reaktion auf Inputs, die mir der Arbeitswelt nichts zu tun haben.

Tagtäglich hören wir Nachrichten im Radio, im Fernsehen oder lesen sie in der Zeitung, im Internet. Ständig strömen Informationen auf uns ein. Und dabei bombardieren uns hauptsächlich die negativen Nachrichten.

raketenstark fuehrungDie Psychologie- und Kommunikationsexpertin Michelle Gielan zeigt in ihrer Forschungsarbeit auf, welche Auswirkungen und Langzeiteffekte Nachrichten auf die Gesundheit und Leistung haben.

Diejenigen, die zum Beispiel morgens aufstehen und sich drei Minuten lang negativen Nachrichten aussetzen, hatten eine 27%-Wahrscheinlichkeit, dass sie sechs bis acht Stunden später ihren Tag unzufrieden einstuften. Weitgehend unabhängig davon, wie der Tag tatsächlich war.

Man trägt also die Negativität der Morgennachrichten den ganzen Tag mit sich (HBR, 2015 „Consuming negative news can make you less effective at work”).

Dazu kommt: Nicht nur negative Nachrichtenmeldungen haben Einfluss auf unser Verhalten, unsere Sichtweise, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit. Die negativen Antworten auf die alltägliche Frage „Na, wie geht’s?“ in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen kontaminieren uns ebenso.

Diese Erkenntnis muss einer der Basis-Maßstäbe im Führungsverhalten von Managern sein. Denn sie sind es, die ihre Mitarbeiter im Beruf wachsen oder eingehen lassen.

In ihrem Buch „Broadcasting Happiness“ berichtet Gielan von einem Manager, der seinem Team dazu verhalf, die Produktivität in nur drei Wochen um 31% zu steigern. Wie schaffte er das?

Sein Erfolgsrezept war einfach: Jeden Tag lobte er einen anderen Mitarbeiter für etwas Bestimmtes, das er gut gemacht hatte. Und zwar ganz bewusst in Hörweite der anderen Kollegen. So verbreitete er täglich gute Nachrichten im Team.

Das Prinzip dahinter: Indem man das Gehirn darauf aufmerksam macht, wie erfolgreich es bereits ist, führt dies häufig dazu, den Menschen noch erfolgreicher handeln zu lassen.

Positives Feedback als Regel und nicht als Ausnahme ist der Wunsch so vieler Menschen im Job. Für eine Führungskraft, die tatsächlich führt, also inspiriert und jede Leistung würdigt, geben die Mitarbeiter alles.

Hier sind Sie als Führungskraft gefordert. Durch positive Worte, aber auch durch Ihre Körpersprache (!!!) können Sie Mitarbeiter glücklicher und produktiver werden lassen. Die Arbeitswelt von heute würde lebendiger und vor allem zufriedener und produktiver aussehen.

Führung auf diese positive Art und Weise ist jedoch nur möglich, wenn Sie selbst eine positive Einstellung verinnerlicht haben. Nur so können Sie andere daran teilhaben lassen. Spitzenleistung und Erfolg beginnen zuerst bei Ihnen selbst.

Als HypnosystemCoach® kann ich Sie auf Augenhöhe dabei begleiten, als CEO und Führungskraft Ihre innere Zufriedenheit, Ihre Ziele und Visionen zu erreichen.

Als HypnosystemCoach® kann ihnen dabei helfen, ihre Grenzen zu verschieben. Damit ihre Mitarbeiter und ihr Unternehmen wie eine Rakete abheben.

Und wenn Sie und Ihre Mitarbeiter das nächste Mal gefragt werden „Na, wie geht’s?“, dann können sie aus Überzeugung sagen: „Raketenstark!“

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